Life Sciences im Norden: Gute Aussichten für weiteres Wachstum
Gesundheitssektor wird zum zentralen Wachstumsbereich
Die norddeutsche Politik hat die Bedeutung der Life Sciences als wirtschaftliches Potenzial erkannt und stellt entsprechende Fördermittel für die Unternehmen bereit. Über Zukunftsvisionen und Wachstumsperspektiven in den Life Sciences diskutierten Vertreter aus der norddeutschen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Wie die wirtschaftspolitische Sprecherin der Hamburger CDU-Fraktion, Barbara Ahrons, betonte, wurden seit 2003 gezielte Maßnahmen zur Stärkung der Life Sciences im Norden Deutschlands umgesetzt. Hierzu zählt die zentrale Koordinierungsstelle, die norddeutsche Agentur Life Sciences Norgenta ebenso wie die Nanocluster-Projekte INCH und CAN. Das Interdisziplinäre Nanowissenschafts-Centrum Hamburg (INCH) wurde 2005 an der Universität Hamburg eingerichtet, wo rund 40 Wissenschaftler in vier Arbeitsgruppen interdisziplinär an den Themen Nanoanalytik, nanostrukturierte Systeme, Nanomanipulation und molekulare Motoren/Biosensorik arbeiten. Dazu stellt die Stadt Hamburg in den kommenden Jahren neun Millionen Euro aus dem Sonderinvestitionsprogramm bereit.
Das CAN ist Hamburgs erstes Anwenderzentrum im Bereich der Nanotechnologie, das in Public-Private-Partnership unter maßgeblicher Beteiligung der Hamburger Wirtschaft entstanden ist. Hamburg investiert bis 2010 rund 9,5 Mio. Euro in das CAN.
Eine dritte, von der Stadt Hamburg geförderte Maßnahme im Bereich der Life Sciences ist "Screening Port". Mit dem Investitionsprojekt soll ein Zentrum für die akademische Wirkstoffforschung errichtet werden, in dem Substanzen auf ihre Eignung als Bestandteil von Arzneimitteln untersucht werden. "Der Screening Port soll dazu beitragen, die Lücke zwischen der akademischen und der unternehmerischen Forschung zu schließen und die Wertschöpfungskette effizienter zu gestalten", so Frau Ahrons.
"Obwohl der Startschuss erst vor knapp drei Jahren erfolgte, hat sich der Life Science Standort Hamburg/Schleswig-Holstein zwischenzeitlich profiliert und eine gute Ausgangsposition im Wettbewerb mit anderen Life Science Regionen erringen können", zog Frau Ahrons ihr persönliches Fazit. "Wie erfolgreich die Arbeit der letzten Jahre bereits war, zeigt sich meines Erachtens schon an der Tatsache, dass es die Norgenta und BAY TO BIO in Zusammenarbeit mit dem Senat geschafften haben, die europaweit wichtigste Businesskonferenz für Biotechnologie und Pharmaindustrie, die 'BioEurope 2007' nach Hamburg zu holen. Dies ist eine tolle Leistung, die erkennen lässt, wie positiv der Standort Hamburg in der Branche bewertet wird."
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