Sartorius profitiert von Biotech-Medikamentenboom - Offen für Zukäufe
(dpa-AFX) Sartorius hält nach einer Konsolidierungsphase und dank des starken Wachstums seiner Biotech-Sparte Zukäufe für denkbar. Konkrete Pläne dafür gebe es aber zurzeit nicht, sagte Vorstandschef Joachim Kreuzburg der "Financial Times Deutschland". Im ersten Halbjahr steigerte Sartorius den Gewinn im Biotechnologiegeschäft um 52 Prozent auf 8,7 Millionen Euro. Damit steuert die junge Sparte inzwischen mehr als die Hälfte des Ergebnisses bei.
Die "biotechnische Revolution" gehe jetzt "in die Produktion", sagte Kreuzburg. Im Jahr 2003 seien in den USA erstmals mehr biotechnologische Medikamente als klassische Pharmazeutika zugelassen worden. "Für die Ergebnisse und die Profitabilität der Pharmaunternehmen wird es damit jetzt zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor, die biotechnologischen Fertigungsprozesse zu optimieren."
Sartorius liefert dazu vor allem Verbrauchsgüter für die Biotechproduktion und Spezialfilter für die Medikamentenherstellung. Kreuzburgs Vorgänger, Utz Claasen, hatte den Geschäftsbereich erst in diesem Jahrzehnt als Ergänzung zur damals profitschwachen klassischen Wägetechnik-Sparte gegründet, wie es hieß. Aber auch diesem Bereich, der Labor- und Industriewaagen produziert, gehe es inzwischen besser. Er profitiere vom Aufbau großer Fertigungskapazitäten in China und Indien.
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