Bill Gates stiftet 168 Millionen-Dollar für Malaria-Forschung
Maputo (dpa) - Der Software-Mogul Bill Gates (47) hat 168 Millionen Dollar (147 Millionen Euro) für die Bekämpfung der Infektionskrankheit Malaria in Afrika gestiftet. Das Geld wird im Laufe der nächsten fünf Jahre überwiesen, sagte Gates am Sonntag bei einem Besuch in dem südafrikanischen Staat Mozambik. Zusammen mit seiner Frau Melinda inspizierte er dort eine Forschungsklinik in Manhica südlich der Hauptstadt Maputo.
Vor Journalisten warnte Gates, dass philanthropische Bemühungen alleine nicht ausreichten, um Krankheiten wie Malaria und Aids in Afrika zu bekämpfen. «Die Philanthropie kann bei vielen Problemen eine Rolle spiele, aber die Regierungen der reichen und armen Länder können mehr helfen», sagte Gates. Nach neuesten Schätzungen sterben in Afrika jeden Tag 3000 Kinder an Malaria.
Gates und seine Frau wollten am Montag nach Südafrika und Botswana weiterreisen. Dort geht es auch um die Verteilung von Spendengeldern ihrer Wohltätigkeitsorganisation. Nach der jüngsten Ausgabe des in New York erscheinenden «Forbes»-Magazins ist Gates mit einem Guthaben von 46 Milliarden Dollar der reichste Mann der Welt.
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