Antidepressiva werden mit schnellerem kognitiven Abbau bei Demenz in Verbindung gebracht

26.02.2025

Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Antidepressiva den kognitiven Abbau bei Menschen mit Demenz beschleunigen können. Gleichzeitig scheinen einige Medikamente weniger schädlich zu sein als andere, was Ärzten helfen kann, bessere Behandlungsentscheidungen zu treffen, heißt es in der in BMC Medicine veröffentlichten Studie .

Antidepressiva werden häufig eingesetzt, um Symptome wie Angst, Depression, Aggressivität und Schlafstörungen bei Demenzkranken zu lindern.

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Eine neue Beobachtungsstudie auf der Grundlage von Daten des schwedischen Demenzregisters (SveDem) zeigt jedoch, dass Demenzpatienten, die mit Antidepressiva behandelt werden, im Vergleich zu Patienten, die diese Medikamente nicht erhalten, einen verstärkten kognitiven Abbau erleben.

Die Studie basiert auf einer umfassenden Analyse der Registerdaten von 18.740 Patienten, von denen etwa 23 Prozent mit Antidepressiva behandelt wurden. Im Verlauf der Studie wurden insgesamt 11.912 Verschreibungen von Antidepressiva registriert, wobei 65 Prozent auf selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) entfielen.

"Depressive Symptome können sowohl den kognitiven Abbau verschlimmern als auch die Lebensqualität beeinträchtigen, weshalb es wichtig ist, sie zu behandeln. Unsere Ergebnisse können Ärzten und anderen Angehörigen der Gesundheitsberufe dabei helfen, Antidepressiva auszuwählen, die besser für Demenzpatienten geeignet sind", sagt Sara Garcia Ptacek, Forscherin am Department of Neurobiology, Care Sciences and Society, Karolinska Institutet, und letzte Autorin der Studie.

Die Forscher des Karolinska Institutet und des Sahlgrenska Universitätskrankenhauses in Göteborg haben die kognitive Entwicklung der Patienten im Laufe der Zeit verfolgt und sowohl medikamentöse als auch nicht medikamentöse Gruppen sowie verschiedene Arten von Antidepressiva verglichen.

Obwohl es derzeit nicht möglich ist, festzustellen, ob die kognitive Beeinträchtigung auf die Medikamente oder auf die depressiven Symptome selbst zurückzuführen ist, konnten die Forscher feststellen, dass Antidepressiva mit einem verstärkten kognitiven Abbau einhergehen.

Unterschiede zwischen den Medikamenten

Die Studie weist auch auf Unterschiede zwischen den verschiedenen Medikamenten hin. Der SSRI Escitalopram wurde mit dem schnellsten kognitiven Rückgang in Verbindung gebracht, gefolgt von den SSRIs Citalopram und Sertralin.

Mirtazapin, das einen anderen Wirkmechanismus hat, hatte weniger negative kognitive Auswirkungen als Escitalopram.

Die Forscher wollen nun untersuchen, ob bestimmte Patientengruppen, z. B. Menschen mit bestimmten Demenzarten oder Biomarkern, besser oder schlechter auf verschiedene Antidepressiva ansprechen.

"Das Ziel ist es, diese Untergruppen zu finden, um eine individuellere Behandlung zu ermöglichen", sagt Sara Garcia Ptacek.

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