Pfizer Deutschland plant Kompetenzen in Berlin zu bündeln
Die Geschäftsbereiche Humanarzneimittel, Tiergesundheit und Consumer Healthcare beider Unternehmen sollen in der Hauptstadt konzentriert werden
Nach der abgeschlossenen Akquisition von Wyeth plant Pfizer Deutschland, die Kompetenzen beider Unternehmen künftig unter einem Dach zu bündeln: Die Innendienste der Wyeth-Geschäftsbereiche Humanarzneimittel und Tiergesundheit (Fort Dodge) sollen in Berlin konzentriert und deren bisherige Standorte in Münster/Westfalen und Würselen geschlossen werden. In Berlin werden neue Arbeitsplätze entstehen. Der Geschäftsbereich Whitehall-Much, der in Deutschland für die frei verkäuflichen Präparate von Wyeth steht (Consumer Healthcare), soll nach Berlin verlegt werden. Ebenfalls verlegt werden soll die Wyeth-Distribution von Münster/Westfalen nach Karlsruhe. Diese Planungen erstrecken sich auf rund 450 Mitarbeiter. Der Außendienst ist von diesen Planungen nicht betroffen.
Über diese Planung hat die Pfizer-Geschäftsleitung in Münster/Westfalen die Mitarbeiter von Wyeth, Whitehall-Much und Fort Dodge (Tiergesundheit) sowie die Arbeitnehmervertreter der Mitbestimmungsgremien informiert. "Uns ist bewusst, dass die Planungen für die Mitarbeiter dieser Unternehmen weit reichend sind", sagt Dr. Andreas Penk, Vorsitzender der Geschäftsführung von Pfizer Deutschland und neuer Geschäftsführer der Wyeth Pharma GmbH. "Wir werden nun zügig die anstehenden Verhandlungen mit dem Betriebsrat aufnehmen. Ziel ist es, gute und sozialverträgliche Lösungen für Mitarbeiter zu finden, die ihre erfolgreiche Arbeit in Berlin oder Karlsruhe fortsetzen wollen, sowie für jene Mitarbeiter, für die dies im Einzelfall zum Beispiel aus persönlichen Gründen nicht in Frage kommt." Standortverlagerungen oder -schließungen werden erst nach einem Abschluss der Verhandlungen erfolgen.
Vor rund einem Jahr hat Pfizer seine Deutschlandzentrale nach Berlin verlegt. "Wir sind überzeugt, dass Berlin der richtige Ort für die Steuerung unseres Geschäfts ist", so Dr. Andreas Penk. "Die Stadt Berlin und die Region Berlin-Brandenburg haben sich zu einem wichtigen und attraktiven Zentrum der Medizin und Gesundheitswirtschaft in Deutschland entwickelt. Unsere Präsenz in der Hauptstadt planen wir, durch die Integration von Wyeth weiter zu stärken."
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