Erstes deutsch-amerikanisches Graduiertenkolleg im Bereich Naturwissenschaften
Internationales Graduiertenkolleg unter Federführung der TU Berlin forscht im Bereich der molekularen Materialwissenschaften
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 11. November 2008 unter anderem die Einrichtung des Internationalen Graduiertenkollegs „Self-Assembled Soft-Matter Nanostructures at Interfaces" bekannt gegeben. Im Rahmen des Kollegs, das an der Schnittstelle von Chemie und Physik agiert, wird ab dem 1. April 2009 die Forschungstätigkeit von 15 Doktoranden und zwei Postdoktoranden gefördert. Deutsche und amerikanische Wissenschaftler werden gemeinsam die grundlegenden Prinzipien der Selbstorganisation kleinster Strukturen aus organischer und biomolekularer Materie an Grenzflächen, sogenannten Nanostrukturen, erforschen.
Das Graduiertenkolleg wird sich mit verschiedenen Fragestellungen aus dem Blickwinkel der Grundlagenforschung befassen, die für eine Vielzahl von praktischen Anwendungen von großer Bedeutung sein werden. Im Bereich der Pharmazie zum Beispiel wird über das gezielte Einbringen von Wirkstoffen in bestimmte Zellen durch sogenannte Vesikel geforscht, das heißt, geschlossene, flexible Membranen schließen den pharmazeutischen Wirkstoff ein und setzen ihn erst im Innern einer Zelle frei.
Unter Federführung der Technischen Universität Berlin wird gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung und der Humboldt-Universität zu Berlin auf die bereits bestehende Zusammenarbeit mit der North Carolina State University und der University of Pennsylvania aufgebaut. Mit insgesamt 25 Forschungsgruppen und einem Budget von knapp 3 Mio. Euro ist dieses Graduiertenkolleg nach eigenen Angaben nicht nur eines der größten, sondern das erste deutsch-amerikanische Kolleg im Bereich der Naturwissenschaften.
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