Milliarden-Deal in US-Pharmabranche
US-Pharmakonzern Merck übernimmt Antibiotika-Hersteller Cubist
(dpa-AFX) Erneuter Milliarden-Deal im US-Pharmamarkt: Merck & Co will den kleineren Pharmahersteller Cubist Pharmaceuticals für eine Milliardensumme übernehmen. Merck wolle je Aktie 102 US-Dollar (83,20 Euro) in bar bezahlen, teilten beide Unternehmen am Montag mit. Beide Seiten hätten sich darauf verständigt. Bei einer Komplettübernahme entspricht das Gebot einer Gesamtsumme von 8,4 Milliarden Dollar. Sollte die Übernahme scheitern, wird eine vertraglich vereinbarte Zahlung von 250 Millionen Dollar fällig.
Im Vergleich zum Schlusskurs von Freitag zahlt Merck damit einen Aufpreis von 37 Prozent. Inklusive der Schulden wird Cubist bei dem Deal mit rund 9,5 Milliarden Dollar bewertet. Die Übernahme soll im ersten Quartal 2015 abgeschlossen sein.
Merck rechnet damit, dass sich der Umsatz durch den Zukauf im kommenden Jahr um mehr als eine Milliarde Dollar erhöhen wird. Das Hauptmedikament von Cubist, Cubicin, steht für rund 80 Prozent der Erlöse der Firma. Und Cubist wächst schnell: Den Gesamtumsatz wollte das Unternehmen bis 2017 auf rund 2 Milliarden Dollar steigern - fast doppelt so viel wie im vergangenen Jahr.
Cubist hat für den Rest des Jahrzehnts vier neue Medikamente gegen bakterielle Infektionen angekündigt. Dabei geht es um Bakterien, die gegen andere Arzneimittel resistent geworden sind. Merck-Chef Ken Frazier hatte die Übernahme von kleineren und mittleren Unternehmen in Aussicht gestellt, um die eigene Produktpalette zu ergänzen.
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