Arbeitsschutz und Biotechnologie: Wertschöpfung durch gute Kooperation
Zur Veranstaltung "Der ABAS im Dialog mit der industriellen Biotechnologie - Innovation und hohe Maßstäbe im Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen" erklären das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA):
Mit der gemeinsamen Veranstaltung des Ausschusses für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) des BMAS und der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) bekräftigten Arbeitsschutzakteure, Regelsetzer und industrielle Biotechnologie, dass Arbeitsschutz als Chance zu verstehen ist. Die diesjährige Veranstaltung spannte einen Bogen von grundlegenden Entwicklungen im Bereich Biosafety über spezifische Fragen des Arbeitsschutzes in der betrieblichen biotechnologischen Praxis bis hin zu neuen Ansätzen bei der nationalen Regelsetzung.
Staatssekretär Gerd Hoofe erklärte dazu: "Das BMAS befindet sich mitten in der Überarbeitung der Biostoffverordnung. Hierzu stehen wir auch im Dialog mit der industriellen Biotechnologie. Wir werden hierbei die Chance nutzen, innovative, praxisorientierte Vorschläge aufzugreifen und umzusetzen."
Die Biotechnologie ist eine wachsende Zukunftstechnologie, in der allein im Kerngeschäft in Deutschland über 15 000 Menschen arbeiten. 40% der kleinen und mittleren Unternehmen aus dem Bereich der industriellen Biotechnologie in Europa befinden sich in Deutschland. Die Öffnung der Märkte, der weltumspannende Handel und vor allem die wissenschaftlichen und technischen Möglichkeiten stellen den modernen Arbeitsschutz vor Herausforderungen, die er aktiv begleiten und für die er Lösungen finden muss.
Der ABAS ist ein Beratungsgremium des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Er erarbeitet Empfehlungen und Regelungen zum Arbeitsschutz bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen; die Geschäftsstelle ist bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin angesiedelt.
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