co.don AG liefert Knorpelzellen in den Iran
Importerlaubnis für biologisches Arzneimittel chondrotransplant erteilt
Die biopharmazeutische Firma co.don AG aus Teltow hat die Erlaubnis des Iranischen Gesundheitsministeriums für die Einfuhr des biologischen Arzneimittels co.don chondrotransplant erhalten. Bei dem Arzneimittel handelt es sich um autologe, d.h. aus den Zellen der Patienten hergestellte Knorpelzelltransplantate zur Behandlung von isolierten Gelenkknorpeldefekten.
Die co.don AG ist das erste deutsche Unternehmen, dem das Ministerium für Gesundheit und medizinische Ausbildung in Teheran diese Erlaubnis für "zellbasierte" biologische Arzneimittel erteilt hat.
Mit dem AZAR Clinic Centre in Teheran, einer modernen Privatklinik mit hohem technischen Standard und hochspezialisierten Ärzten, hat co.don einen ersten wichtigen Kooperationspartner gewinnen können. Auch auf die autologe Knorpelzelltransplantation (ACT) hat sich die Klinik neben arthroskopischen- und Laseroperationen im orthopädischen Bereich spezialisiert. Nach Aussagen des leitenden Arztes, Dr. Farhad Farid, sollen noch in diesem Jahr erste Transplantationen mit dem co.don Arzneimittel erfolgen. "Die Chancen stehen gut, dass der Staat uns ein Budget gewährt, dass uns die Durchführung einer Studie mit 100 Patienten über die kommenden zwei Jahre ermöglicht", prognostiziert Dr. Farid, selber ein erfahrener Anwender der Knorpelzelltransplantation in Deutschland. Mit Vertretern der Shahid- Beheshti-Universität in Teheran werden derzeit Gespräche über eine weitergehende Kooperation geführt.
"Wir freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit mit dem AZAR Clinic Centre, dem Arbeitskreis arthroskopische Chirurgie (AAC), dessen Präsident Dr. Farid ist, und der Iranischen Gesellschaft für Orthopädie (IAO)", äußert sich Dr. Olivera Josimovic´-Alasevic´, Vorstand der co.don AG, zufrieden über den Transfer von Expertise in den Iran. "Allein Teheran mit über 7,5 Millionen Einwohnern bietet für die Indikation der ACT ein großes Potential, die dortige Medizin hat einen guten Standard und ist sehr innovationsfreudig ", fügt Dr. Karl-Gerd Fritsch, Vorstand der co.don AG, hinzu. Als in der Region führendes Klinikum wird das AZAR Clinic Centre als Zentrum für zellbasierte Behandlungen im arabischen Raum von co.don kontinuierlich aufgebaut. Im Rahmen einer verstärkten Zusammenarbeit mit dem AAC und der IAO folgt co.don in Person von Dr. Fritsch der Einladung zu einem Vortrag beim 10. Kongress der Iranischen Gesellschaft für Orthopädie im Oktober diesen Jahres.
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