Neue Breitbandwirkstoffe zur Behandlung von Infektionserkrankungen
Die Volkskrankheit Grippe sorgte im vergangenen Jahr bundesweit für erhebliche Arbeitsausfälle - 80 Prozent sind auf Erkältungskrankheiten zurückzuführen, wie die Techniker Krankenkasse nachwies. Der Krankheitsverlauf von grippalen Effekten kann entscheidend verkürzt und häufige bakterielle Begleiterkrankungen wie z.B. Bronchitis vermieden werden. Ein von der IPB AG betreutes Pharmaprojekt - antivirale Wirkstoffe (Pyrimidinderivate) - bekämpft die verantwortlichen Rhinoviren und hat entscheidende Vorteile gegenüber vergleichbaren Mitteln.
Durch den Ausbruch von Erkrankungen wie AIDS, Vogel- oder Schweinegrippe geraten Rhino- und Enteroviren zunehmend in den öffentlichen Fokus, denn sie zählen zu den bedeutendsten Verursachern der allgemeinen Erkältungserkrankung. Vorrangig Neugeborene und Kleinkinder sowie Senioren und immungeschwächte Patienten sind auf Medikamente angewiesen, die die Krankheitsdauer signifikant reduzieren. Für die meisten Infektionserkrankungen fehlen jedoch derzeit konkrete Behandlungsmöglichkeiten. Mit einer neuen Technologie zur Bekämpfung des alltäglichsten humanen Virus-Typs stellt sich die IPB AG dieser Aufgabe.
Das von der IPB AG betreute Projekt zur Synthese antiviraler Wirkstoffe liefert eine neue Klasse von Pyrimidinderivaten, die eine deutliche Breitbandwirkung gegen die Mehrzahl der Rhino- und Enteroviren besitzt. Ein Derivat, das sich durch geringe Toxizität, sowie ausgezeichnete metabolische Stabilität und Bioverfügbarkeit auszeichnet, wurde für die weitere Entwicklung ausgewählt. Neben der Behandlung von viral bedingten Erkältungskrankheiten können nun auch weitere Erkrankungen adressiert werden. Auf der Technologietransfer-Konferenz "BioVaria" am 20. April 2010 wird die patentgeschützte Technologie erstmalig dem Fachpublikum vorgestellt.
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