Forschungsthema "Stammzellen und Gliome" im Helmholtz-Ideenwettbewerb prämiert
Stammzellen und die häufigsten und gefährlichsten Gehirntumore (Gliome) ist ein Forschungsthema des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg (DFKF), das jetzt in dem Ideenwettbewerb der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ausgezeichnet worden ist. In dem Projekt von Prof. Helmut Kettenmann (MDC) und Dr. Bernhard Radlwimmer (DKFZ) wird untersucht, wie das Wachstum von Gliomen von Stammzellen beeinflusst wird. Ziel sind neue Ansätze in der Krebstherapie. Darüber hinaus ist das MDC auch an dem prämierten Forschungsthema Meta-Erkrankungen und Krankheitsmechanismen zusammen mit dem DKFZ und der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF), Braunschweig, beteiligt. Insgesamt hat eine Jury unter Vorsitz von Prof. Jutta Heim, Chief Scientific Officer der Basilea Pharmaceutica Ltd., Basel (Schweiz), aus 69 Bewerbungen vier Siegerteams gekürt. Sie erhalten jeweils vom 1. Juli 2005 für die kommenden zwei Jahre 200.000 Euro aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds des Präsidenten der Helmholtz-Gemeinschaft, Prof. Walter Kröll.
Die Projekte haben meist interdisziplinär zusammengesetzte Forschergruppen mehrerer Helmholtz-Zentren zusammen entwickelt. Die jetzt ausgezeichneten vier Vorhaben werden in die strategische Diskussion zur Entwicklung des gesamten Forschungsbereichs Gesundheit der Helmholtz-Gemeinschaft einbezogen. Sie haben die Chance, sich in Zukunft in einem regulären Programm der Gesundheitsforschung zu etablieren. Der Bereich Gesundheit ist einer von sechs großen Forschungsbereichen der Helmholtz-Gemeinschaft. Die anderen sind Energie, Erde und Umwelt, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Verkehr und Weltraum.
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