Krebsmedikament Erbitux treibt Geschäft bei Biotech-Firma ImClone
New York (dpa) - Das US-Pharmaunternehmen ImClone hat dank des Darmkrebsmedikaments Erbitux im ersten Quartal 2004 schwarze Zahlen geschrieben. Der Überschuss betrug 62,7 Millionen Dollar (53,1 Mio Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Jahr zuvor hatte ImClone noch 34,8 Millionen Dollar Verlust gemacht. Den Umsatz sprang von 19,6 Millionen auf 109,6 Millionen Dollar.
Erbitux stand im Mittelpunkt eines Insiderhandels-Skandals, der dem ehemaligen Firmenchef Samuel Waksal und der Lifestyle- Unternehmerin Martha Stewart Gefängnisstrafen einhandelte. Im Dezember 2001 war die Zulassung von Erbitux zunächst verweigert worden. Waksal und Stewart hatten einen Tag vor Bekanntgabe der Entscheidung und dem darauf folgenden Kurseinbruch ImClone-Aktien verkauft.
In diesem Februar wurde das Medikament doch noch zugelassen. Die Vertriebsrechte hält ImClone gemeinsam mit dem Konkurrenten Bristol-Myers Squibb. Dieser hatte ImClone im März eine Erfolgsprämie über 250 Millionen Dollar gezahlt. Ein Teil des Geldes wurde im ersten Quartal verbucht. Dies habe die Umsätze signifikant gestützt, sagte Finanzchef Michael J. Howerton. Für Erbitux besitzt die deutsche Merck KGaA die Vermarktungsrechte außerhalb der USA und Kanadas sowie das Co-Exklusivitätsrecht für Japan.
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