EU-Gelder für Influenza-Forschung am HPI

22.06.2010 - Deutschland

Die Nachwuchsgruppe „Influenza-Pathogenese“ am Hamburger Heinrich-Pette-Institut ist Kooperationspartner im Rahmen des neuen EU-Projektes Flu-Pharm „New drugs targeting Influenza virus polymerase“. Gülsah Gabriel, die Leiterin des Teams, konnte für die nächsten 42 Monate erfolgreich Gelder aus dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm einwerben.

Insgesamt stehen den 14 Partnern aus 7 Ländern 6 Mio. Euro für die Entwicklung neuer Wirkstoffe gegen die saisonale und pandemische Grippe zur Verfügung. Diese werden dringend benötigt, da zunehmend Resistenzen gegen bestehende Influenza-Medikamente auftreten.

Ziel der neuen Wirkstoffe sind bestimmte Domänen der viralen Polymerase, der Replikationsmaschine von Influenzaviren. Gülsah Gabriel erklärt hierzu: „Wir konnten zeigen, wie wichtig die Polymerase für die Pathogenität, also das krankmachende Potential der Influenza-Stämme ist. Außerdem zeigen unsere Studien, dass bestimmte Grippeviren durch Mutationen in diesem Enzym leichter die Wirtsbarriere zwischen Vögeln und Säugern überspringen können und aggressive Krankheitsverläufe auslösen.“

Weitere News aus dem Ressort Wissenschaft

Diese Produkte könnten Sie interessieren

Pharmaceutical Substances

Pharmaceutical Substances von Thieme Verlag

Entdecken Sie industrielle Synthesewege für 2.600 APIs

Ihr Recherchetool für Synthesen, Patente und Anwendungen – Pharmaceutical Substances

Fachliteratur
KNAUER IJM NanoScaler

KNAUER IJM NanoScaler von KNAUER

Effiziente Formulierung von Lipid-Nanopartikeln für RNA-basierte Therapien

Optimieren Sie die Wirkstoffverkapselung von 1 ml bis zu Hunderten von Millilitern mit minimalem Wirkstoffeinsatz

Rezeptursysteme
    Loading...

    Meistgelesene News

    Weitere News von unseren anderen Portalen

    Revolutioniert künstliche Intelligenz die Life Sciences?