Biotest steigert Umsatz und Ertrag
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Die Biotest-Gruppe hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2009 Umsatz und Ergebnis gegenüber den Vergleichswerten aus dem Vorjahreszeitraum gesteigert. Der Umsatz legte um 12,0 % auf 361,9 Mio. Euro zu (2008: 323,0 Mio. Euro). Maßgeblich hierfür war der anhaltende Erfolg im Geschäft mit Plasmaproteinen, wo Biotest den Umsatz um 12,8 % steigern konnte. Auch in den übrigen Segmenten Medizinische Diagnostik und Mikrobiologisches Monitoring erzielte Biotest deutliche Umsatzanstiege.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der Gruppe lag nach neun Monaten mit 45,2 Mio. Euro um 3,0 % über dem Wert aus dem Vorjahreszeitraum (43,9 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie wuchs um 10,7 % auf 1,97 Euro (1,78 Euro).
Biotest hat in den Forschungs- und Entwicklungsprojekten weitere wichtige Meilensteine erreicht. So brachte eine weitere Auswertung einer Phase II Studie neue Hinweise auf die Wirksamkeit des monoklonalen Antikörpers BT-061, den Biotest in den Indikationen Rheumatoide Arthritis und Psoriasis (Schuppenflechte) entwickelt. Im September 2009 begann eine Studie der Phase I für BT-063 in der Indikation Systemischer Lupus Erythematodes (SLE). Damit befinden sich nun alle drei monoklonalen Antikörper aus der Pipeline von Biotest in der klinischen Entwicklung.
Der Vorstand bestätigte das im Geschäftsbericht 2008 genannte Ziel, den Umsatz der Biotest-Gruppe im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 10 % zu steigern. Beim EBIT strebt Biotest unverändert an, das sehr gute Ergebnis des Jahres 2008 erneut zu erreichen.